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Aktuelles

Protestdemo gemeinsam mit ÖH: uniko fordert von Regierung eine "Kurskorrektur"

Was uniko-Präsidentin Hütter und die Rektoren Schütze, Schneider und Riedler zum Sparbudget und dessen Folgen sagen

OTS 19.10.2026

Mit der Entscheidung der Bundesregierung vom Samstag ist eine reale und massive Reduktion des Universitätsbudgets verbunden. uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: „Wir haben die ganze Zeit auf die Dramatik der Folgen hingewiesen, sind aber nicht durchgedrungen. Wir erleben einen Vertrauensverlust zur Wissenschaftsministerin und zur Regierung. Es wird die Wahrheit über die Kürzungen verschleiert, es werden die Rektor:innen desavouiert, Zusagen nicht eingehalten. Einmal hieß es, die Inflationsabgeltung sei das Minimum, ein andermal wurde uns ein moderates Plus versprochen. Weder das eine noch das andere ist eingetreten. Es stellt sich die Frage: Hat sich die Wissenschaftsministerin nicht eingesetzt, oder hat sie sich nicht durchgesetzt?“

uniko will Lateinpflicht für die Lehramtsstudien, Medizin und Jus abschaffen

Hütter: „Ist auch als Erleichterung für die Studierenden gedacht“/Keine Geringschätzung von Latein, aber Universitäten "sensitiv gegenüber neuen Entwicklungen"

OTS 14.10.2026

Mit Oktober sind neue Studienpläne für das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung an den Universitäten und in den Verbünden mit den Pädagogischen Hochschulen in Kraft getreten. Das von vier auf drei Jahre verkürzte Bachelorstudium umfasst neuerdings 180 ECTS (zuvor 240 ECTS), das zweijährige Masterstudium 120 ECTS.

Neben der kürzeren Studiendauer bedeuten die neuen Curricula weitere Änderungen wie einen stärkeren Praxisanteil oder die Vermittlung von Grundlagen in Deutsch als Zweitsprache sowie inklusive Pädagogik für alle Lehramtsstudierenden.

„Mehr Unterrichtspraxis und neue Aufgaben im Curriculum bei gleichzeitig verkürztem Studium haben die uniko dazu bewogen, eine Erleichterung für die Studierenden zu befürworten“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Künftig soll Latein generell für Lehramtsstudien nicht mehr erforderlich sein – mit Ausnahme natürlich Latein als Lehramt.“

Universitätenkonferenz unterstützt die Proteste der Studierenden

uniko-Präsidentin Brigitte Hütter: „Kündigungen sind bei Budgeteinschnitten unvermeidbar. Das würde Forschung und Lehre um Jahrzehnte zurückwerfen“

OTS 13.10.2026

Die uniko ist bei der Protestaktion heute, 13. Oktober, auf der Wiener Ringstraße keine offizielle Mitveranstalterin. Dennoch erklären die Rektorinnen und Rektoren ihre Unterstützung für die Proteste der Studierenden. „Die Signale aus dem Umfeld der Regierung sind einfach zu alarmierend, als dass wir stillhalten und mögliche Regierungsbeschlüsse am kommenden Wochenende einfach abwarten könnten“, sagt uniko-Präsidentin Brigitte Hütter. „Wir hatten am Montag eine Plenarversammlung der Rektorinnen und Rektoren, und es herrscht bei allen der Eindruck, dass den politisch Verantwortlichen die dramatischen Folgen eines budgetären Einschnitts bei den Universitäten nicht ausreichend bewusst sind.“

Die Universitäten warnen die Regierung vor massiven Auswirkungen auf das Personal.

Termine

Filtermöglichkeit
01.03.18, 12:00 bis 14:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

04.05.18, 12:00 bis 14:30 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

04.06.18, 09:30 bis 16:00 Uhr

Sexualität(en) und Geschlechtsidentität(en) im österreichischen Hochschulraum: Zwischen Alltag und Tabu

Veranstaltung der Ombudsstelle für Studierende und der mdw

Details / Anmeldung

15.06.18, 11:00 bis 14:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

11.09.18, 15:00 bis 20:00 Uhr

Universitätsdiskurs Austria 2018

Wissenschaft | Kunst | Gesellschaft im Gespräch

Ort: Maria-Theresienplatz, 1010 Wien

Inklusive Wissenschaft: 
Zum Für und Wider von Open Science und Citizen Science. 

Am Podium: 

  • Keynote: Sabine Brunswicker
    (Director of the Center for Open Digital Innovation, Purdue University)
  • Ron Dekker
    (Director of the Consortium of European Social Science Data Archives CESSDA)
  • Benedikt Fecher
    (Leiter des Forschungsprogramms: Lernen, Wissen, Innovation, HIIG Berlin)
  • Eunike Grahofer
    (Kräuterpädagogin und Autorin, forscht in Kooperation mit der Universität Salzburg)

Moderation: Ina Zwerger
(Leiterin Ö1 Redaktion "Radiokolleg" und  "Ö1 Kinderuni"; "Ö1 Hörsaal")

Der 2018 erstmals stattfindende Universitätsdiskurs Austria der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) schafft Raum für den wissenschaftlichen Dialog zu gesellschaftlich relevanten Themen. Open Science entwickelt durch neue Möglichkeiten Daten und Forschungsergebnisse zu sammeln und zu teilen zunehmende Wichtigkeit in der wissenschaftlichen Community. Besonders Citizen Science gewinnt nicht zuletzt methodisch an Bedeutung. Zugänge wie z.B. die Einbindung  des Wissens von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen durch Crowd Sourcing spielen eine immer größere Rolle in der wissenschaftlichen Praxis des 21. Jahrhunderts. Welchen Nutzen bringt Open Science der wissenschaftlichen Community und der Gesellschaft und vor welche Herausforderungen stellt sie die „Wissenschaft als Beruf“? Die Panelteilnehmer_innen repräsentieren ein breites Spektrum in der Thematik um Open Science und Citizen Science und ermöglichen dadurch eine kritische Auseinandersetzung aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex rundet das Programm des Nachmittags ab. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem FWF, im Rahmen des Wissenschaftsfestivals "Be Open" statt. 

Kontakt: petra.wejwar@uniko.ac.at

18.10.18, 11:00 bis 13:00 Uhr

AP IuF

23.10.18, 12:15 bis 15:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal

(Hinweis: im Anschluss treffen sich die TeilnehmerInnen des PromoLi Projektes)

Kontakt: doris.schoeberl@uniko.ac.at

06.12.18, 13:45 bis 16:00 Uhr

Sitzung Dachverband und Forum Personal